Royal Bank of Scotland: Shitstorms sind wie Wasser – sie suchen sich ihren Weg

Screenshot der offiziellen Facebookseite der Royal Bank of Scotland

Der Cyber Monday steht für den Start des Weihnachtsverkaufs in amerikanischen Online Shops, und wird inzwischen auch in Europa zelebriert. Millionen von Kunden rennen den Internethändlern die virtuellen Türen ein. Viele davon konnten gestern aufgrund eines IT-Fehlers der Royal Bank of Scotland nicht auf Ihre Konten zugreifen um zu zahlen. Laut The Guardian gab es daher massive Kundenproteste in den sozialen Medien.

Screenshot der offiziellen Facebookseite der Royal Bank of Scotland

Screenshot der offiziellen Facebookseite der Royal Bank of Scotland

Besonders interessant finde ich, wie wenig eine deaktivierte “Posts by Others” Spalte der Bank auf Facebook weiter half, um dem Shitstorm zu entkommen. Anstatt mühevolle Kommentare zu schreiben, rezensierte eine Reihe von Usern die Bank einfach mit einem Stern von fünf. Das geht innerhalb von Sekundenbruchteilen. Die neue Bewertungsfunktion von Facebook macht’s möglich und zeigt: Shitstorms sind wie Wasser. Sie suchen sich ihren Weg.

Also würde ich gerne freundlich Graham Jones ergänzen: Ja, Bequemlichkeit in der Online-Sphäre ist wichtig, hier geht es darum die richtigen Dinge zu machen. Allerdings ist das Facebook-Rating auch eine einfache Funktion um Feedback zu geben, und zwar auf einer Internetpräsenz der Royal Bank of Scotland. Und diese Funktion führte zu einem schlechten Ergebnis für die Bank. Also können Unternehmen sich zuerst darauf fokussieren die Dinge richtig zu machen – hierbei geht es darum ihre Kernleistung zu liefern und den Kundenerwartungen zu entsprechen. Nur dann kann eine bequem nutzbare Internetseite ihr wahres Potenzial entfalten.

One thought on “Royal Bank of Scotland: Shitstorms sind wie Wasser – sie suchen sich ihren Weg

Comments are closed.